AVIA W&S Motorsport mit Siegchance bei der ADAC GT4 Germany am Sachsenring
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AVIA W&S Motorsport mit Siegchance bei der ADAC GT4 Germany am Sachsenring

Bei der vorletzten Station der ADAC GT4 Germany-Saison 2022 vom 23. bis 25. September am Sachsenring zeigten die Fahrerduos von W&S Motorsport Max Kronberg mit Hendrik Still (#30) sowie Finn Zulauf und Nicolaj Møller Madsen (#31) eine eindrucksvolle Leistung und wurden mit Punkten für vier Top 10-Plätze belohnt.

Die Berg- und Talbahn mit 3.645 Meter Streckenlänge und 14 Kurven, die gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, war eine Herausforderung für die Fahrer und das Team. Im 20-minütigen Zeittraining am Samstag qualifizierte sich Max Kronberg im Porsche 718 GT4 RS Clubsport #30 für die 25. Startposition. Das Schwesterfahrzeug, der AVIA racing Cayman GT4 mit der #31, pilotiert von Nicolaj Møller Madsen, erkämpfte den siebten Startplatz im Feld. Beide Fahrzeuge mussten jedoch aufgrund einer Streckenlimit-Strafe bei den vergangenen Rennen in der Startaufstellung jeweils um fünf Positionen nach hinten rücken. 

Startfahrer Kronberg ging von dem letzten Startplatz aus ins auf 50 Minuten verkürzte Rennen und machte rasch Positionen in einer turbulenten ersten Rennhälfte gut, bevor er auf Platz 16 liegend nach 15 Umläufen den Cayman GT4 #30 an Hendrik Still übergab. Dieser zeigte routiniert sein ganzes Können am Volant und passierte auf Platz 10 die Ziellinie. 

Møller Madsen kannte aus der sechsten Startreihe auch nur den Weg nach vorne. Der Däne war nach wenigen Runden bereits in den Top 10. Finn Zulauf kletterte in der 15. Rennrunde ins Cockpit und reihte sich während einer Safety-Car-Phase auf Platz acht wieder ein. Es folgten atemberaubende Zwei- und Dreikämpfe um die Positionen und der Youngster behauptete sich souverän gegenüber den Konkurrenten. Schlussendlich wurde das Team mit dem fünften Gesamtrang für den Cayman GT4 #31 im AVIA-Design belohnt und Zulauf feierte den dritten Platz in der Junior-Trophy der ADAC GT4 Germany. In der Junior-Meisterschaft rangiert der 18-Jährige vor dem Saisonfinale auf dem dritten Rang. 

Die Vorzeichen für das zweite Rennen am Sonntagnachmittag waren für W&S Motorsport nach dem Qualifying am Morgen als bestplatzierte Porsche ausgezeichnet und es ging aus der zweiten Startreihe in das zweite Rennen. Hendrik Still qualifizierte sich mit dem Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport #30 für den vierten Startplatz. Teamkollege Finn Zulauf toppte diese Leistung sogar noch und stellte den AVIA racing Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport #31 vor ihn auf den dritten Platz als schnellster Porsche im Feld. 

Erneut bewies Zulauf noch in der Startrunde sein Talent und war auf Rang zwei vorgeprescht. Es folgten unzählige Kämpfe um die Plätze an der Spitze, in denen der Youngster kühlen Kopf behielt. Kurzzeitig lag der Königsteiner in Führung, bevor er den Porsche mit der #31 auf Position zwei liegend an seinen Teamkollegen Møller Madsen übergab. Der Däne reihte sich nach dem Boxenstopp auf dem dritten Platz ein. Im weiteren Rennverlauf kämpfte Møller Madsen mit den stark abbauenden Pneus und kam noch auf dem achten Gesamtrang ins Ziel. 

Der Start von Hendrik Still im Porsche Cayman GT4 #30 führte ebenfalls schnell zu Zweikämpfen um die Positionen in den Top 5. Still fand die richtige Mischung aus Verteidigen nach hinten und Angreifen nach vorne, um den fünften Platz zu halten. Max Kronberg übernahm zur Halbzeit das Cockpit und fügte sich auf der siebten Position im Feld wieder ein. Dem Berliner gelang ebenfalls die Balance zwischen Defensive und Offensive und passierte vor dem Schwesterauto auf Platz sieben die Zielflagge. 

Das große Finale der ADAC GT4 Germany und zugleich das Heimrennen für W&S Motorsport steigt vom 21. bis 23. Oktober 2022 auf dem Hockenheimring im Norden von Baden-Württemberg. Das Team von Daniel Schellhaas und Patrick Wagner peilt dort - wie schon beim fünften Lauf der GT4 European Series mit zwei Klassensiegen und zwei zweiten Plätzen - weitere Podiumsplätze an und möchte Finn Zulauf im Kampf um die Junior-Trophy unterstützen. 

Stimmen nach dem Rennen 

Daniel Schellhaas, Teamchef W&S Motorsport: „Ich bin sehr stolz auf das Team und die vier Piloten. Das war megastarke Arbeit und mit etwas Glück hätten wir noch besser abschneiden können. Finn hat sich hervorragend geschlagen und seine steile Lernkurve erneut unter Beweis gestellt. Wir waren schnellster Porsche im Feld und fuhren im Rennen mit die schnellsten Rundenzeiten. Der Wettbewerb in der ADAC GT4 Germany ist knallhart und auf höchstem Niveau, wir freuen uns auf ein spannendes Saisonfinale!“

 Max Kronberg, Fahrer #30: „Wir haben beide Rennen in den Top 10 beendet und spannendes Racing geboten, das hat richtig Spaß gemacht. Hendrik war stark unterwegs und das Team hat uns ein perfekt abgestimmtes Auto hingestellt. Gerade die Aufholjagd von ganz hinten bis auf Platz zehn am Samstag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ich blicke zuversichtlich auf die letzten zwei Läufe in Hockenheim und freue mich auf das Saisonfinale.“

 Finn Zulauf, Fahrer #31: „Der Sieg - zumindest das Podium - war zum Greifen nahe. Aber es hatte nicht sein sollen. Beide Rennen waren hart, fair und extrem fordernd. Doch es hat sehr viel Spaß gemacht, an der Spitze um den Sieg zu kämpfen und es ist schade, dass es am Ende doch nicht geklappt hat. In der Junior-Trophy stand ich erneut auf dem Podium und hier bin noch gut im Rennen um die Meisterschaft. Im Oktober wird dann am Hockenheimring abgerechnet. Nicolaj hat stark gekämpft und das Team gewohnt super und professionell gearbeitet. Ich würde mir noch einen Sieg als Belohnung für alle wünschen, denn verdient hätten wir es.“

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Ansprechpartner

Julia Spacek

PR & Teammanagement

Mail.: julia.spacek[at]ws-motorsport.de

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