Megastarke Teamleistung von W&S Motorsport am Doppel-Wochenende der NLS
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Megastarke Teamleistung von W&S Motorsport am Doppel-Wochenende der NLS

Ofterdingen/Nürburg: Das härteste Wochenende in der Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie war für W&S Motorsport ein voller Erfolg. Am Samstag, den 10. Juli 2021 fand der fünfte Lauf der NLS mit dem 61. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt und direkt am Sonntag, den 11. Juli 2021 der sechste Lauf mit dem 44. RCM DMV Grenzlandrennen, beide über vier Stunden Renndistanz. In der Klasse CUP3 der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing gelang der vierte Saisonsieg und ein zweiter Platz dem Pilotentrio Blickle, Kronberg und Scheerbarth. Auch die drei weiteren Cayman erzielten sehr gute Resultate mit Podiumsplatzierungen.

Mit insgesamt vier Rennwagen war das Team von Patrick Wagner und Daniel Schellhaas im Feld von etwa 140 Teilnehmern vertreten. Das sogenannte Double-Header-Wochenende wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet und von den Teams dankbar angenommen. Ein Schlüssel zum Erfolg war wieder am Samstag ohne Probleme über die Distanz zu kommen, um am Sonntag die wertvollen Punkte ebenfalls mitzunehmen. Mit einer weiteren starken Teamleistung gelang dies W&S Motorsport. Entgegen allen Wetterprognosen blieb es an beiden Tagen trocken und die Bedingungen waren somit ideal.

Dritter CUP3 Sieg am Samstag und Pokale in der V5

In der Klasse CUP3, der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, starteten im Porsche 718 Cayman GT4 CS #960 Daniel Blickle (Albstadt), Max Kronberg (Berlin) und Tim Scheerbarth (Dormagen) als Führende der Trophy am Samstag nach einem schweren Qualifying von der sechsten Position. Startfahrer Scheerbarth zeigte sein Können auf der Nordschleife und brachte sich nach wenigen Umläufen bis an die Spitze der hartumkämpften Klasse. Die Führung behaupteten dann Kronberg und Blickle dank konstant schnellen Runden und perfekter Teamtaktik bis zur Zieldurchfahrt, was neben dem Klassensieg in der mit 17 Autos starken Trophy auch reichlich Wertungspunkte auch in der Gesamtmeisterschaft einbrachte so dass das Trio nach dem fünften Lauf die Tabelle anführte.

Eine sehr gute Ausgangsposition hatte der Vöhringer Porsche 718 Cayman GT4 CS #959 mit Jürgen Vöhringer (Trochtelfingen) und Niklas Steinhaus (Schwelm). Steinhaus stellte dank einer freien und superschnellen Runde das Auto auf den zweiten Startplatz. Das Duo behauptete sich lange ebenfalls souverän in der Top5. Vöhringer wurde jedoch in seinem Stint bei einer Überrundung hinten Links getroffen und musste den Cayman leider mit Achsschaden am Pflanzgarten abstellen und das Rennen war beendet. Der Schaden war noch am Samstag repariert und der Vöhringer-Cayman für den Sonntag wieder startklar.

Mit zwei seriennahen Porsche Cayman ging es in der Klasse V5 zum Doppel-Wochenende. Die #460 steuerten Kevin Rembert (Neckarbischofsheim), René Höber (München) und Sébastian Perrot (Frankreich). Das Trio wurde nach einer Strafe schlussendlich auf dem dritten Platz gewertet. Das Schwesterfahrzeug #461 wurde von Niclas Wiedmann (Horgenzell), Dirk Biermann (Brillon) und Markus Brändle (Unterensingen) pilotiert. Für alle drei war es die Premiere in der NLS, doch sie zeigten eine solide Leistung, welche mit dem vierten Platz in der V5 belohnt wurde.

Penalty, Punkte und Pokale am Sonntag

Der sechste Lauf über vier Stunden begann am Sonntag mit dem Zeittraining über 90 Minuten bei leicht feuchter Strecke und etwas Nebel. Tim Scheerbarth fand eine freie Runde und stellte den Porsche 718 Cayman GT4 #960 in die erste Startreihe der CUP3, in der die ersten sieben Autos wieder mal extrem eng beieinander lagen.

15 Cayman GT4 gingen um 12:00 Uhr dann auf die Hatz über vier Stunden und Scheerbarth übernahm die Führung in einem heißen Dreikampf an der Spitze. Im dritten Umlauf wurde er dann von einem Mitstreiter im Bereich der Veedol-Schikane am Heck getroffen und herausgedreht und er steuerte das Auto entsprechend vorsichtig über die gesamte Nordschleife bis in die Box. Die schnelle Schadenanalyse und eine kurze Reparatur konnte während der Mindeststandzeit vom Team erledigt werden, so dass die #960 weiterhin die Klasse anführte, auch da weitere Gegner mit technischen Problemen zurück oder ausfielen. Diese Führung sollten dann auch Kronberg und Blickle verwalten, doch in der letzten Rennstunde unterlief Blickle ein Fehler, der mit einer Strafstandzeit von über 3 Minuten belegt wurde und er dadurch den erkämpften Vorsprung verlor. Mit dem zweiten Platz bei nur sieben Sekunden Rückstand zum Sieger gab es trotz des Penalty wieder satte Punkte und das Trio liegt nun auf dem zweiten Platz in der Gesamtmeisterschaft und führt weiterhin die Trophy an.

Der Vöhringer-Cayman GT4 #959 nahm von der fünften Position das Rennen auf. Bedingt durch viele Code-60 Phasen entschied sich das Team für eine Strategieänderung mit einem Stopp weniger, was für Niklas Steinhaus und Jürgen Vöhringer dank einer weiterhin steilen Lernkurve den dritten Rang in der AM-Wertung brachte und Platz sieben in der Trophy. Das Duo fuhr ein durchweg konstantes und schnelles Rennen ohne Zwischenfälle.

 

Turbulenter verlief der Sonntag bei beiden V5 Cayman. Die #460 mit Rembert, Höber und Perrot lag bis 10 Minuten vor Ablauf der vier Stunden auf dem zweiten Platz musste jedoch mit einem Aufhängungsschaden im Bereich Brünnchen abgestellt werden. Die Dramatik steigerte sich als nur vier Minuten später die #461 am Galgenkopf einen Einschlag hatte, vermutlich durch einen Reifenschaden wegen eines Trümmerteils, es jedoch glücklicherweise bis in die Box schaffte und nach schneller Notreparatur noch als Klassendritter die Ziellinie überqueren konnte.

Die Nürburgring Langstrecken-Serie macht nun acht Wochen Sommerpause, W&S Motorsport wird in der Zwischenzeit wieder im GTC Race und der ADAC GT4 Germany das umfangreiche Saisonprogramm fortsetzen.

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Julia Spacek

PR & Teammanagement

Mail.: julia.spacek[at]ws-motorsport.de

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