Klassenpodium für W&S Motorsport bei den 24h Nürburgring 2024
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Klassenpodium für W&S Motorsport bei den 24h Nürburgring 2024

W&S Motorsport belegte mit dem CMS Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport bei den 24h Nürburgring den zweiten Platz in der Cup3-Klasse. Niclas Wiedmann, Philip Miemois, Joshua Bednarski und Alec Udell in der #962 übernahmen zwischenzeitlich die Führung in der Klasse und beendeten das Rennen auf dem zweiten Klassenrang und Gesamtplatz 34. René Höber, Axel Duffner, Andreas Gabler und Alexander Müller im Schwesterauto #961 wurden Vierte in der Cup3. In der SP10 kamen Hendrik Still, Jürgen Vöhringer, Stephan Brodmerkel und Finn Zulauf im DASMASSIVHAUS Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport #164 trotz Unfall in der Startphase auf der elften Position ins Ziel.

Die Qualifyings am Donnerstag und Freitag verliefen problemlos und die Fahrer konnten sich mit der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife vertraut machen. Mit zwei zweiten Startplätzen in der SP10 (#164) und Cup3 (#962) und Platz fünf (#961) wurde eine gute Ausgangslage für den Langstrecken-Klassiker in der Eifel geschaffen.

Kurz nach Rennstart begann es zu regnen und sorgte für schwierige Bedingungen. Die #164 hatte in der ersten Runde auf dem nassen Kurs einen Unfall und musste die Box zur Reparatur ansteuern. Nach 40 Minuten konnte das Fahrzeug wieder ins Rennen geschickt werden und setzte zur Aufholjagd an. Doch diese wurde von dichtem Nebel und der roten Flagge nach knapp siebeneinhalb Stunden Fahrzeit um 23:22 Uhr unterbrochen.

Nach über 14 Stunden Pause wurde das Rennen am Sonntag um 13:30 Uhr wieder aufgenommen. Nach fünf Runden hinter dem Safety Car wurde es jedoch eine Stunde vor Ablauf der 24 Stunden um 15 Uhr abgewunken und geht mit einer Fahrzeit unter neun Stunden als das kürzeste Rennen in der Geschichte der 24h Nürburgring ein.

Vor der Rennunterbrechung lagen die beiden Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport #962 und #961 gut im Rennen um einen Platz auf dem Podium in der Cup3-Klasse. Wiedmann/Miemois/Bednarski/Udell in der #962 starteten von Rang zwei und fuhren ein fehlerfreies Rennen. Durch eine gute Leistung und clevere Strategie führten sie die Cup3-Klasse zwischenzeitlich an und mit nur vier Sekunden Rückstand auf Position eins bei Rennabbruch war ein Sieg zum Greifen nah. Leider wurde das Rennen nicht neu gestartet und sie wurden als Klassenzweiter und auf Gesamtrang 34 abgewunken.

Auch Höber/Duffner/Gabler/Müller in der #961 kamen ohne Kratzer durch das erste Renndrittel und machten sich berechtigte Hoffnung auf einen Podiumsplatz. Doch auch sie hatten aufgrund des Safety Cars keine Chance ihre Position zu verbessern und wurden als Vierte in der Cup3-Klasse und Gesamtrang 54 gewertet.

Stimmen nach dem Rennen

Patrick Wagner, Teamchef W&S Motorsport: „Das Qualifying lief ganz gut mit zwei zweiten Plätzen in der Cup3- und SP10-Klasse und Position fünf in der Cup3. Leider hat es plötzlich zu regnen angefangen und unsere #164 hatte in der ersten Runde einen Einschlag. Dabei wurde der Kühler und die rechte Vorderachse beschädigt. Die Reparatur hat gut funktioniert, aber wir haben dabei viel Zeit in der Box verloren. In der Cup3 lagen wir zwischenzeitlich auf dem ersten Platz mit der #962 und die Pace war gut. Auch die #961 war gut und fehlerfrei unterwegs. Wir waren sehr zufrieden mit der Performance unserer Fahrer. In der Nacht kam dann der Nebel und das Rennen wurde unterbrochen. Leider wurde es nicht mehr gestartet und bei fünf Runden hinter dem Safety Car hatten wir keine Chance mehr, unsere Positionen zu verbessern. Schade für alle Teilnehmer und Fans, dass es kein Racing mehr gegeben hat. Aber wir sind froh, alle drei Autos ins Ziel gebracht zu haben und das Team hat eine tolle Arbeit geleistet!“

Finn Zulauf, Fahrer #164: „Es war ein unglaubliches Erlebnis, das erste Mal bei den 24h Nürburgring angetreten zu sein. Die Stimmung um die Strecke und in der Startaufstellung war etwas, das ich noch nie so erlebt habe und ich bin so dankbar dafür, dass es mit dem Rennen geklappt hat. Leider hat uns das Wetter dann nach circa acht Stunden einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber darauf hat man leider keinen Einfluss. Dennoch hatte ich jede Menge Spaß und danke dem Team für die harte Arbeit und meinen tollen Teamkollegen für das schöne Wochenende!“

René Höber, Fahrer #961: „Ein ungewöhnliches 24h-Rennen 2024 ist zu Ende gegangen. Wir sind trotz der widrigen Umstände sehr glücklich, dabei gewesen zu sein. Die Strecke war immer wieder eine Herausforderung und bis zum Rennabbruch in der Nacht waren wir trotz eingehandelter Zeitstrafe im Q2 auf einem guten Weg, um auf das Podium zu fahren. Wir danken der gesamten Mannschaft von W&S Motorsport für die hervorragende Arbeit, Organisation und Hospitality. Wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

Niclas Wiedmann, Fahrer #962: „Ich hatte sehr großen Spaß daran, endlich wieder im Auto zu sitzen und zusammen mit W&S Motorsport an den Start zu gehen. Mit Platz zwei im Qualifying hatten wir eine gute Ausgangssituation für das Rennen und konnten uns auch zwischenzeitlich auf Platz eins vorkämpfen. Leider wurde das Rennen, kurz nachdem wir durch einen Boxenstopp wieder auf die zweite Position zurückgefallen sind, unterbrochen. Am nächsten Tag gab es trotz mehrerer Einführungsrunden leider keinen Restart mehr. Trotz des zweiten Platzes war der Verlauf für alle etwas enttäuschend, denn wir hatten definitiv das Potential, dieses Rennen zu gewinnen. Alles in allem war es trotzdem ein erfolgreiches Wochenende und ich hatte wie immer sehr viel Spaß mit dem Team und meinen Fahrer Kollegen Alec, Joshua und Philip. Ein großes Dankeschön an das Team W&S Motorsport!“

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Ansprechpartner

Julia Spacek

PR & Teammanagement

Mail.: julia.spacek[at]ws-motorsport.de

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