W&S Motorsport besteht die Hitzeschlacht der GT4 European Series an der Côte d‘Azur
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W&S Motorsport besteht die Hitzeschlacht der GT4 European Series an der Côte d‘Azur

Ofterdingen/Le Castellet (FRA): Die GT4 European Series lud zum zweiten Wochenende am 4. und 5. Juni 2022 nach Südfrankreich auf den 5,7 km langen Circuit Paul Ricard ein, wo bei den Saisonläufen 3 und 4 insgesamt 50 GT4 Boliden an den Start gingen. Die Porsche Cayman GT4 von W&S Motorsport sahen nach beiden Rennen auf soliden Platzierungen die Zielflagge und die Am-Besatzung des AVIA racing Cayman #37 verpasste nur knapp einen Podestplatz in der Klasse.

Die hohen Temperaturen machten besonders am Samstag den Wettbewerb zur Herausforderung für Mensch und Material. Es herrschten über 30°C Luft- und 41°C Asphalttemperatur und die Cockpits wurden regelrecht zur Sauna. Offenbar lag der topfebene Hochgeschwindigkeits-Rundkurs den Porsche Cayman GT4 unter diesen Bedingungen nicht.  

Bereits früh im ersten Rennen wurde der Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport #38 von Max Kronberg und Hendrik Still an der Front beschädigt, was das Fahrverhalten beeinträchtigte. Nach dem Fahrerwechsel konnte sich Kronberg schnell auf die veränderten Bedingungen einstellen und brachte das Auto nach einem fordernden Rennen auf Rang 13 in der Pro-Am Wertung ins Ziel. Im Schwesterauto #37 fuhren Andrey Solukovtsev und Mikhail Loboda ein starkes Rennen und kämpften um einen Podiumsplatz in der Am-Wertung. Das Duo musste sich am Ende mit dem fünften Wertungsrang zufriedengeben.

Beim zweiten Lauf am Sonntag gewannen sowohl Still und Kronberg in der #38 als auch Solukovtsev und Loboda in der #37 nach dem Start und im weiteren Rennverlauf einige Positionen. Schlussendlich überquerte der Cayman GT4 #38 nach einer Stunde Rennzeit die Ziellinie auf dem 7. Platz in der Pro-Am. Die #37 überquerte die Ziellinie auf Platz 28 und Rang 4 in der Amateur-Wertung und lag dabei nur eine Sekunde hinter dem Drittplatzierten und somit knapp hinter einer weiteren Podiumsplatzierung.

Daniel Schellhaas, Teamchef W&S Motorsport: „Am Samstag gab es zahlreiche Vorfälle im Rennen, von denen wir nicht verschont wurden und das Auto von Hendrik schon früh beschädigt wurde. Das Wochenende hat erneut gezeigt, wie hart gekämpft wird und wie eng es in der Serie zugeht. Im zweiten Rennen war ein Podiumsplatz in der Am-Kategorie zum Greifen nahe, doch der Speed der Porsche auf dieser Strecke war offenbar nicht da. Misano dürfte uns besser liegen, daher bin ich positiv gestimmt, dass wir dort wieder vorne dabei sein werden.“ 

Andrey Solukovtsev, Fahrer #37: „Es sind seit dem ersten Wochenende doch schon einige Tage vergangen, daher mussten wir erstmal wieder unseren Rhythmus finden. Dabei hat uns das Team sehr unterstützt und geholfen, dass wir schnell wieder die nötige Pace hatten. Leider hat es dieses Mal hauchdünn nicht für ein Podium gereicht, doch wir konnten viele Punkte mitnehmen im Kampf um die Am-Meisterschaft, in der wir sehr gut liegen.“

Max Kronberg, Fahrer #38: „Die Bedingungen an beiden Tagen waren schon extrem und entsprechend anstrengend. Auch wenn ich mit meiner Leistung zufrieden bin, so enttäuschend sind doch letztendlich die Rennresultate. Mehr schien jedoch mit dem Cayman in Le Castellet nicht möglich gewesen zu sein. Wenn wir in vier Wochen in Italien starten, sind die Chancen sicherlich wieder deutlich besser für gute Resultate.“

Die dritte Station der GT4 European Series ist vom 1. bis 3. Juli 2022 Misano in Italien. Der 4,2 km lange und technisch anspruchsvolle Kurs an der Adria mit seinen 16 Kurven verspricht wieder spannende Positionskämpfe.

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Julia Spacek

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Mail.: julia.spacek[at]ws-motorsport.de

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